Der Naturstein Blog

2018 07 25 7

Eine Ode an den Naturstein

Wir nennen Ihnen heute einige gute Gründe, die für das Bauen mit Naturstein sprechen.

Der Naturstein ist ein im Laufe von vielen Jahrmillionen gewachsenes Material und existiert bereits als Baustoff fertig in der Natur. Es ist demzufolge auch keine Energie für dessen Herstellung erforderlich.

 

Es gibt zudem viele Baustoffe, die im Laufe der Jahre unansehnlich werden. Aber beim Naturstein hingegen bekommt mit den Jahren eine schöne, natürliche Patina.

 

 

Was die Kosten angeht, so haben unabhängige Untersuchungen ergeben, dass Naturstein über die gesamte Nutzungsdauer eines Gebäudes gesehen nicht teurer ist als vergleichbare künstliche Baustoffe.

 

Darüber hinaus hat Naturstein den großen Vorteil, dass die Pflege keines besonders großen Aufwands bedarf, was die Reinigungs- und Wartungskosten gering hält. Langfristig gesehen stehen demzufolge den höheren Investitionskosten für Naturstein beim Hausbau die günstigen Unterhaltskosten sowie die hohe Lebensdauer gegenüber und ist so gesehen sogar günstiger.

 

Abbau von Naturstein:

Stein ist natürlich. Mit Stein zu bauen bedeutet, umweltschonend bauen. Ein ressourcenschonender Abbau sowie energiesparende Produktionsmethoden machen Naturstein heute zu einem ökologisch einwandfreien Baustoff. In den meisten Werksteinbrüchen sind Sprengungen nicht mehr üblich, was vor allem materialschonend ist.

Steinbrucharbeit folgt heutzutage einem ganzheitlichen Konzept: Steinbrüche sind nur dort ökonomisch und ökologisch interessant, wo es über den nutzbaren Lagen kaum sogenannten Abraum, (Deckschicht ohne nutzbare Mineralien) gibt, und alles, was abgebaut wird, man vor Ort weiter verarbeitet und nutzbar macht.

 

Naturstein ist ein uralter Werkstoff, dessen Ressourcen nahezu unerschöpflich sind. In der Vergangenheit und auch heute noch ist Naturstein ein Baustoff der kurzen Wege; besonders dann, wenn er »vom Ort« kommt. Die lokalen Steinvorkommen ermöglichen kurze Transportwege und dadurch einen geringeren Transportaufwand.

Eine Entsorgung von Steinen ist im Übrigen nicht erforderlich, denn sie sind recyclebar. Somit geht im gesamten Kreislauf der Natursteingewinnung, -bearbeitung und -rückführung an die Natur nichts verloren.

 

Bearbeitungsmöglichkeiten von Naturstein:

Es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten Naturstein zu bearbeiten, daher stehen einem nahezu alle Möglichkeiten der Gestaltung offen und Sie können somit Ihren ganz persönlichen Geschmack zum Ausdruck bringen.

Man kann Naturstein stocken, scharrieren, schleifen, beflammen, trommeln, sandstrahlen, bürsten, polieren und mehr. Beim Stocken beispielsweise wird der Stein geprellt, wodurch er eine hellere Farbe und eine feinere Struktur bekommt. Es entsteht hierdurch ein feines Würfelmuster.

 

Beim Scharrieren hingegen werden feine, parallele Hiebbahnen exakt hintereinandergestellt. Die Politur verliert aktuell eher an Bedeutung, denn sie wird immer öfter von Feinschliffen abgelöst, die in verschiedenen Körnungen angebotenen werden.

Es werden auch immer raffiniertere Verarbeitungsvarianten angeboten: abgesetzte Umrandungen; Oberflächen, die strukturiert oder reliefartig durch Friese oder Profilborde aufgelockert sind; oder aber Natursteinintarsien. Edelsteinapplikationen sind ebenfalls möglich. Und dies ebenso in allen nur denkbaren Kombinationen.

 

Bauen mit Naturstein im Badezimmer:

Kaum eine Entwicklung im Bereich Wohntrends hat in den vergangenen 30 Jahren so wechselhafte Zeiten hinter sich wie die des Badezimmers.

Das heißt, das Bad wird gegenwärtig längst nicht mehr nur oberflächlich und funktional mit Fliesen dekoriert. Sondern Bäder werden immer großzügigere Räume mit Naturstein beim Hausbau ein Bestandteil der Architektur.

 

Die Gestaltungslücke Bad wurde erst vor einigen Jahren von Architekten und Verbrauchern entdeckt. Zeitgemäßes Design zog nun in die Badezimmer ein und der einst geflieste Raum ist heute der individuelle Erlebnisraum. Alles ist realisierbar, sei es der Wellnessbereich des Hauses mit repräsentativem Dampfbad-Duschtempel oder der lauschige Rückzugsbereich, an dem Wasser und Licht großzügig aber unaufdringlich wirken und über reduziert angelegte Natursteinflächen plätschern.

Von einem Badezimmer wünscht man sich heute eine eher wohnliche Atmosphäre. Und diese wird mit Naturstein erst so richtig hochwertig.

 

Bauen mit Naturstein in der Küche:

Für die hochwertige, individuelle Innenarchitektur ist Naturstein in der Küche nicht nur ein perfekter Gestaltungsfaktor, sondern bietet gegenüber anderen Materialien entscheidende Vorteile. So ist eine Natursteinarbeitsplatte beispielsweise immer ein wertbeständiges Unikat.

In der Küche kann grundsätzlich jeder Naturstein verwendet werden. Aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften sind aber bestimmte Gesteinsarten eher zu empfehlen. Natursteine sind saugfähig und nehmen Flüssigkeit auf. Deshalb wollte die Oberfläche durch eine lebensmitteltaugliche Imprägnierung geschützt werden. Eine Wischpflege ist anfangs von Vorteil, danach sind nur noch Wasser und Seife nötig.

 

Die Vorteile vom Naturstein sind auch in der Küche, dass er praktisch verschleißfrei ist und ein »ewiges Leben« hat. Dieser ist obendrein kratz- und abriebfest. Mit seiner Säureresistenz und Basenfestigkeit eignet sich Naturstein daher noch obendrein ideal als Material in der Küche.

 

 

 

Lesetipp:

>> Blickfang Küche - das Herzstück jeder Immobilie

 

Schließlich gibt es noch unzählige weitere Möglichkeiten Naturstein beim Hausbau im Innenbereich zu berücksichtigen. Ein weiterer beliebter Verwendungsbereich von Naturstein ist der Bau von Treppen. Oder auch als Bodenbelag im Innenbereich. Es ist noch gar nicht lang her, da waren es Licht, Lampen oder Leuchten, die »einen Raum machten«. Inzwischen jedoch wird der Bodenbelag in der Raumgestaltung zu einem wesentlichen Gestaltungselement.

 

Produkte für Natursteintreppen:

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Und im Außenbereich:

Meistens beginnt die Liebe zum Naturstein mit der Terrasse. Hier ist der Eintritt aus der Natur in die private Sphäre und umgekehrt. Die Auswahl an Pflaster und Bodenplatten für Gärten und Parks ist enorm und wächst zudem ständig. Selbiges gilt ferner für Mauersteine und Stelen, für Sitzsteine und sonstige Deko-Elemente.

 

Lesetipp:

>> Trend Outdoorküche: Sommer, Sonne, Gaumenfreuden

 

Naturstein gestaltet überdies Gartenanlagen in allen Facetten: als Plattenbelag oder Pflaster, als Treppe, Mauer oder Skulptur, als Steinmauerwerk oder als vorgesetzte Natursteinplatte. Er kann fest in Mörtel verankert oder locker naturbelassen auf Sandbett eingesetzt werden, als Begrenzung und Einfassung.

 

 

Gewusst!?

Übrigens fällt in Deutschland im Jahr durchschnittlich 800 mm Regen – fast 1000 Liter Wasser pro Quadratmeter. Ein fachgerecht verlegter Naturstein, hält Wolkenbrüche und Gewittergüsse allerdings vom Haus fern.

 

Fazit zum heutigen Thema: Bauen mit Naturstein

Gute Gründe, die für das Bauen mit Naturstein sprechen:

 

Naturstein...

 

  • gibt es in allen Formen und Farben
  • ist bautechnisch für jeden Wohnraum geeignet
  • bietet für jeden Geschmack das richtige Produkt
  • ist nahezu unbegrenzt strapazierfähig und
  • hat ein sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis

 

Kurzum, mit dem Naturmaterial Stein zu leben ist einzigartig. Denn man spürt es einfach. Naturstein atmet.

Hier sind Jahrmillionen festgehalten und überdies zutage gefördert. Naturstein verbindet Beständigkeit mit Moderne und lässt zudem jeden Traum Ihrer individuellen Vorstellungen Realität werden!

 

Lassen Sie sich von uns beraten - jederzeit. Denn wir "leben" Naturstein und haben viele Gestaltungsideen als Experten. Ob kleines oder großes Projekt - gemeinsam realisieren wir Ihre Wohn- und Gartenträume. Ebenso im gewerblichen Bereich.