Der Naturstein Blog

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Was ist beim Bau einer Systemmauer zu beachten?

Inhalt

 

>>Was ist eine Systemmauer?

>>Freistehende Systemmauer

>>Hinterfüllte Systemmauer

 

 

Was ist eine Systemmauer?

Bei einer Systemmauer handelt es sich um eine systematisch, reihenweise versetzt, aufgebaute Mauer mit Steinen in zueinander passenden Größen. Diese Mauer kann entweder freistehend aber auch hinterfüllt sein. Dadurch bieten sich die verschiedensten Plätze im Garten als Standort für diesen attraktiven Blickfang an.

Beispielsweise können Trockenmauern als Stütze am Hang oder einer Terrasse errichtet werden. Auch als Einfassung für ein Hochbeet bietet sie sich an.

Freistehende Systemmauer

Eine freistehende Mauer kann auch ganz wunderbar der Unterteilung beziehungsweise Abgrenzung des Gartens dienen. Sie kann aber auch einfach nur zur Dekoration, bepflanzt als Steingarten, dienen.

Fundament:

Wenn es sich um eine Systemmauer bis zu einem Meter handelt, so ist eine Fundament mit 60 cm Tiefe empfehlenswert. Sofern die Mauer höher als ein Meter werden soll, ist eine frostfreie Gründung mit 80 cm einzuhalten.

„Denn in Mitteleuropa gefriert der Boden maximal bis in 75 cm Tiefe.“

Deshalb braucht man keine Frosthebungen durch gefrorenes Bodenwasser und dadurch verursachte Risse im Fundament sowie Mauerwerk fürchten.

 

In beide Richtungen sollte das Fundament ungefähr 10 cm breiter als der Mauerstein. Und mit geeignetem Beton ist das Fundament dann zu befüllen. Möglich ist auch, diesen Beton auf eine frostsichere Tragschicht aufzutragen. Ebenfalls ist eine Stahlbewehrung als zusätzlichen Einbau zu überlegen.

 

Mauer:

Nun kann die Mauer auf das Fundament gesetzt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die erste Reihe in ein ca. 2-5 cm Mörtelbett gesetzt wird. Auf diese Weise können mögliche Unebenheiten im Fundament ausgeglichen werden.

Anschließend werden die weiteren Schichten der gesägten Mauersteine mit einem geeigneten Natursteinkleber drauf gesetzt. Handelt es sich wiederum um bruchraue Mauersteine, dann ist ein Mörtel der für Natursteine geeignet ist, zu verwenden.

Der Natursteinkleber ist den Lager- bzw. Stoßfugen, gemäß den Herstellerangaben, aufzutragen. Handelt es sich in diesem Fall hingegen um bruchraue Mauersteine, so sind die Stoßfugen wiederum mit Mauermörtel zu verfugen.

Es sollte ein Versatz von ungefähr 1/3 der Mauersteinlänge im vertikalen Fugenbild beachtet werden, auf jeden Fall allerdings mindestens 10 cm.

Wenn sich frische Kleber-und Mörtelrückstände ergeben, dann sind diese am einfachsten mit Wasser und einem Schwamm zu entfernen.

Bevor Sie weitere Baumaßnahmen vornehmen, beachten Sie bitte die jeweiilge Trockenzeit des Natursteinklebers bzw. Mauermörtels.

Für eine optische Abrundung sowie als Schutz vor Feuchtigkeit kann eine Abdeckplatte sorgen.

 

Hinterfüllte Systemmauer

Bei einer hinterfüllten Mauer verhält sich alles soweit genauso wie bei einer Freistehenden, jedoch sollte das Fundament 10 cm nach vorne und nach hinten 10-30 cm breiter als die Mauer sein.

Und für die Ableitung von Wasser, sollte Einkornbeton verbaut werden. Denn dieser leitet anfallendes Wasser ab und stabilisiert die Mauer zudem. Außerdem ist eine Drainage am Mauerfuß empfehlenswert. Gegen das Verschlämmen der Hinterfüllung hilft die Verbauung eines Filtervlies/Geotextils zwischen dem Erdreich und dem Beton.

Fazit:

Wenn Sie sich für eine Systemmauer entscheiden, dann sind wir der perfekte Ansprechpartner. Wir haben eine fantastische Auswahl an Natursteinprodukten und können Sie umfassend beraten. Selbstverständlich liefern wir die Steine pallettiert. Besuchen Sie einen unserer Natursteinparks oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie.